UNSERE CREW

lars AUS hamburg

Lars erkrankte während eines Auslandssemesters an Blutkrebs. Sein unbändiger Optimismus und die Hilfsbereitschaft seines Spenders haben ihn beim Kampf zurück ins Leben unterstützt. 

Zur Person

Lars, 27, TED-Speaker, Pharma-Vertriebler, ehemaliger Blutkrebspatient, überzeugter Optimist.

Stammzellen empfangen in 2019

"Manchmal schaue ich auf meine Adern und kann kaum glauben, dass das Blut darin seinen Ursprung in einem anderen Körper hat."

Wer bist du?
Ich heiße Lars, bin 27 Jahre alt und arbeite im Vertrieb eines jungen Pharmaunternehmens. Nach meiner Erkrankung wollte ich unbedingt in der Pharmabranche tätig sein, um etwas gesellschaftlich Wertstiftendes und Relevantes zu tun.
Wann hast du von deiner Krankheit erfahren? Wie lautete die Diagnose?
Im Dezember 2018 bekam ich während eines Auslandssemesters in Rio de Janeiro die Diagnose "hepatosplenisches T-Zell Lymphom". Wegen der Schwere meiner Symptome wurde ich dann vorzeitig nach Hause geflogen. Hier in Deutschland erhielt ich dann die weitere Diagnose "Blutkrebs".
Wie war dieser Moment für dich?
Die Zeit steht still, man steht vor so viel Ungewissheit und eigener Angst. Krebs, das heißt doch Tod. Nach einigen Tagen ist diese Furcht aber Akzeptanz und Optimismus gewichen, weil ich mehr Wissen angesammelt habe. Wer mich kennt weiß, dass ich durch und durch Optimist bin. Deshalb habe ich alles mir Mögliche getan, um gesund zu werden und bin so wahnsinnig dankbar, heute hier zu sein.
In dir fließen das Blut bzw. die Stammzellen eines anderen Menschen. Was ist das für ein Gefühl?
Ich bin zutiefst dankbar, dass mein Spender sich hat typisieren lassen und mir durch seine Stammzellspende eine 2. Chance auf Leben geschenkt hat. Genauso stolz bin ich auf meinen Körper, der diese kräftezehrende Therapie und Stammzelltransplantation gut durchgestanden hat. Manchmal schaue ich auf meine bläulich schimmernden Adern und kann nicht ganz fassen, dass das Blut darin den Ursprung in einem anderen Körper hat.
Welchen Satz über deine Krankheit kannst du echt nicht mehr hören?
"Das wird schon alles Lars.”

Damit eine Therapie erfolgreich ist, müssen so viele Faktoren stimmen, die wir gar nicht aktiv beeinflussen können. Das ist so ein Satz, den man schnell sagt, um etwas zu sagen. Aber natürlich kann er nicht widerspiegeln wie das ist, sich selber als Patient oder Betroffener durch diese Diagnose völlig hilflos zu fühlen. Was das für einen jungen Menschen bedeutet, der eigentlich sein ganzes Leben und so viele Träume noch vor sich hat, kann man aber auch durch viel Empathie schwer fassen, glaube ich.

So feiere ich mein Leben:

HIER FEIERT LARS SEIN LEBEN

Küstenkind bleibt küstenkind.

Von der zugigen Elbe treibt es Lars zwar öfter in sonnigere Gefilde, doch dem Meer bleibt er treu. Einige seiner absoluten Happy Places liegen in Portugal. Zwischen Porto und São Vicente hat er gemeinsam mit seiner Freundin im Van die halbe Atlantikküste unsicher gemacht. Sein Van bedeutet für ihn Freiheit, Einfachheit und pure Lebensfreude. Bereits sechs Monate nach seiner Transplantation ging es für ihn daher wieder auf Tour und das Gefühl, endlich wieder feinen Sand unter den Füßen und kaltes, peitschendes Wasser im Gesicht zu spüren, hat ihn nicht enttäuscht und der Gedanke daran hat die  schwere Zeit davor ein wenig erträglicher gemacht.

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