UNSERE CREW

Clara aus Berlin

Schon ihre Eltern sind langjährige Registrierte bei der DKMS. So wurde Clara der Wille zu helfen quasi in die Wiege gelegt. 

Zur Person

Clara, 23, Studentin und Mitarbeiterin in einem Tech-Start-up sowie Berlinerin mit Leib und Seele. 

Gespendet in 2019

"Wann bekommst du schonmal die Chance, einem Menschen das Leben zu retten?"

Wer bist du?
Ich bin Clara, 23 Jahre alt und studiere aktuell Germanistische Linguistik und Europäische Ethnologie an der Humboldt Universität zu Berlin. Neben meinem Studium bin ich Werkstudentin in einem Tech Start-up. Meine Freizeit genieße ich am liebsten mit meinen Freunden und tingele durch Berlin.
Wie kamst du mit der DKMS in Kontakt?
Die DKMS und ihre Wichtigkeit waren mir schon immer ein Begriff, da meine Eltern, seit ich mich erinnern kann, in der Datei registriert sind. Meine eigene Registrierung erfolgte während einer Registrierungsaktion in meiner damaligen Schule, das war 2016. Und so richtig in Kontakt kamen wir schon kurze Zeit später, als ich den Anruf bekam, dass ich eine potenzielle Spenderin bin.
Hattest du vor deiner Registrierung / Spende noch irgendwelche Sorgen oder offenen Fragen?
Ich hatte mich viel selbst informiert, da man natürlich neugierig und aufgeregt ist. Aber ich wurde auch von der DKMS bestens begleitet und aufgeklärt über den Verlauf meiner Spende. Dort war immer Raum für offene Fragen. Besonders die Thematik der Entnahmeverfahren wurde mir bestens erklärt, da ich bis Dato nicht wusste, dass nicht immer beide Varianten möglich sind.
Was war das für ein Gefühl, jemandem eine zweite Chance auf Leben zu geben?
Das ist ein unbeschreibliches Gefühl! Man hat plötzlich eine Verbindung zu einem Menschen, den man eigentlich gar nicht kennt. Als ich erfahren habe, dass ich für einen kleinen Jungen gespendet habe, kamen mir sofort die Tränen. Ich stelle mir oft vor, wie es ihm geht, was er gerade macht und dass er hoffentlich auf dem Weg ist, sorgenfrei seine Kindheit zu genießen.
Was möchtest du all denen sagen, die über eine Spende nachdenken? 
Da ich schon die verschiedensten Reaktionen auf meine Spende erhalten habe, bleibt mir nichts mehr zu sagen, als:
Stell dir vor, das Leben einer deiner dir nächsten Personen hängt von einer Stammzellenspende ab - du würdest spenden oder dir sehnlichst einen potenziellen Spender wünschen, oder?
Also: Warum solltest du dann nicht potenzieller Spender für einen Menschen sein?
Und wann bekommt man schon mal die Chance, einem Menschen das Leben zu retten? Sie ist einmalig.

So feiere ich mein Leben:

Sonnenuntergang Tempelhofer Feld Berlin Personen und Drachen DKMS  | © DKMS

HIER FEIERT CLARA IHR LEBEN

Momente wie Geschenke.

Claras Lieblingsort ist gleichzeitig ein Moment, nämlich der Sonnenuntergang auf dem Tempelhofer Feld. Dort kann man, durch die weite Fläche, gerne mal vergessen, dass man sich in der Großstadt befindet. Ob mit Freunden oder alleine, hier zelebriert man einen Moment der Ruhe und Zufriedenheit, der den perfekten Ausklang eines Tages bildet.

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